INERSIKI

Instrumentenentwicklung zur Erfassung raumbezogener Sicherheitsbelange von Kindern und Jugendlichen
 

Das Forschungsprojekt INERSIKI widmet sich der Erfassung und Verbesserung von Sicherheitsgefühl und Sicherheitslage von Kindern und Jugendlichen im urbanen Raum.

Hierfür werden geeignete Methoden entwickelt, mit denen die Sicherheitsbelange von Minderjährigen in öffentlichen und halböffentlichen Räumen besser und zielgruppengerechter als bisher erfasst werden können.

Dies geschieht unter der Beteiligung lokaler Akteure, vor allem aber unter der Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen. Essentiell für das Forschungsvorhaben ist das Testen und Erproben der entwickelten Instrumente mit der genannten Zielgruppe.


 Motivation & Ziele


 Anlass

Die sichere Nutzung von öffentlichen Plätzen und Ein­richtungen sowie der direkten Wohnumgebung durch alle Stadtbewohner*innen ist ein zentrales Anliegen von Städten und Gemeinden.

​Vor allem Kinder und Jugendliche stellen eine besonders verletzliche Gruppe dar.

Ihren Sicherheitsbedürfnissen wird jedoch in der Forschung bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.


Motivation

Wir möchten die Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Seiten betrachten und Forschungslücken schließen.

Dabei sollen zielgruppengerechte Möglichkeiten für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an urbanen Planungsprozessen geschafft werden.

​Die Sicherheitsbelange von Kindern und Jugendlichen sollen in der polizeilichen Präventionsarbeit verankert werden.

Ziel

Kinder und Jugendliche müssen als gleichberechtige Nutzer*innen im urbanen Raum in Planungsprozesse einbezogen sowie ihre spezifischen Bedürfnisse, Sichtweisen, Erfahrungen und Sicherheitsempfindungen erfasst werden.


 

 

Über uns

INERSIKI ist ein Verbundprojekt, finanziert über das Bundesminsiterium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit".



Die Verbundpartner:

Der Polizeipräsident Berlin, Landeskriminalamt - Zentralstelle für Prävention
(Dipl. Ing. Ingrid Hermannsdörfer & Dr. Franziska Seyboth-Teßmer)

Deutsches Institut für Urbanistik - Difu
(Dipl. Ing. Jan Abt)

Universität Hildesheim - Institut für Psychologie
(Dr. Cathleen Kappes & Marie von Seeler)

Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf - Nachbarschaftshaus Wannseebahn e.V.
(Bianka Filehr)